Neue US-Ernährungspyramide empfiehlt mehr Fleischkonsum

Ärzte warnen: Neue Empfehlungen zur Ernährung in den USA könnten fatale Gesundheitsrisiken zur Folge haben

Die im Januar 2026 von der US-Regierung unter Robert F. Kennedy Jr. vorgestellte neue Ernährungspyramide stellt die bisherigen Richtlinien auf den Kopf, indem sie Fleisch, Fett und Vollfettmilchprodukte fördert und Vollkornprodukte an den Rand drängt

. Experten warnen vor gesundheitlichen Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch zu viele gesättigte Fette, sehen jedoch positive Ansätze bei der Reduzierung von stark verarbeiteten Lebensmitteln. 

Die wichtigsten Änderungen und Kritikpunkte:

  • Auf den Kopf gestellt: Die neue Pyramide rückt Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und Fette ins Rampenlicht, während Vollkornprodukte, die früher die Basis bildeten, in ihrer Bedeutung zurückgestuft wurden.
  • Risiko durch gesättigte Fette: Kardiologen und Ernährungswissenschaftler warnen, dass der erhöhte Konsum von rotem Fleisch und Vollfettmilchprodukten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern kann.
  • Widersprüchliche Leitlinien: Laut DGE, (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ist die Evidenzbasis der neuen Empfehlungen weniger transparent. Zwar wird zu mehr unverarbeiteten Lebensmitteln geraten, jedoch widerspricht die Darstellung in der Pyramide oft den Textrichtlinien.
  • Fokus auf Proteine: Die „Protein-Offensive“ zielt darauf ab, den Konsum von unverarbeiteten Lebensmitteln (Real Food) zu fördern, vernachlässigt dabei aber den gesundheitlichen Wert von Vollkorn und Ballaststoffen. 

Zusammenfassend ist die Ernährungspyramide 2026 der USA aus Sicht vieler Experten als gefährlich einzustufen, da sie zu viel Fett und Salz propagiert, obwohl der Ansatz, verarbeitete Lebensmittel zu reduzieren, grundsätzlich positiv bewertet wird

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