Unkraut? Pustekuchen!

Die einen machen sich viel Mühe und reißen die Pflanzen aus dem Rasen oder pflücken die Blüten ab, bevor sie zu Pusteblumen werden, damit sie sich im nächsten Jahr nicht vermehren, und dann gibt es noch die, die wie ich den Löwenzahn schön finden und ihn auch noch essen.

Die Löwenzahnpflanze ist nicht nur schön anzusehen, ihre Inhaltsstoffe unterstützen die körpereigenen Funktionen von Leber, Galle und Nieren (NDR Link).

Rezept

Zutaten:

  • Löwenzahn
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Salz
  • evtl. Chili, Tomaten

Zubereitung

1

Beim Sammeln der Löwenzahnblätter achte ich darauf, dass sie noch nicht zu groß sind, da sie meist schon etwas zu hart sind.

2

Den sortierten Löwenzahn mit kaltem Wasser bedecken und einige Minuten einweichen lassen, dann mehrmals unter fließendem Wasser abspülen, bis keine Erdreste mehr zu sehen sind. In einem Sieb abtropfen lassen.


3

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Löwenzahn ca. 5 bis max. 8 Minuten kochen, dann abgießen. Der Löwenzahn sollte noch etwas Biss haben und nicht matschig sein. Das gekochte Gemüse mit einer Gabel leicht andrücken, um das Kochwasser zu entfernen.

4

Olivenöl in eine Pfanne geben, Knoblauch (und Chili für die, die es scharf mögen) hinzufügen und kurz anbraten. Das Gemüse zugeben und einige Minuten unter Rühren braten. Mit Salz abschmecken und weitere 5 Minuten braten.

Lieber die kleinen frischen Blätter abpflücken, denn sie sind zarter.

5

Man kann auch einige Löffel Tomatensauce oder einige in Stücke geschnittene Mini-Tomaten beim Anbraten dazugeben.

Guten Appetit!

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