Nichts mehr umkommen lassen: Linsensalat mit Orangendressing

Linsen – diese Eiweißkraftpakete sollten viel häufiger auf dem Speiseplan stehen, aber bei uns fristen sie oft ein vernachlässigtes Dasein in unserem Vorratsschrank. Dabei brauchen die Linsen für einen Salat nur 20 Minuten, dann sind sie herrlich bissfest und können nachdem sie kalt abgeschreckt werden, recht schnell zum Salat verarbeitet werden. Die Dressing sollte ursprünglich mit Zitrone verfeinert werden, aber als eine halbe Orange mir in den Weg kam, entstand durch Zufall eine sehr leckere Kombination.

Für diesen Salat habe ich Picardina (hell grüne) Linsen verwendet, die – weil sie nicht  so mehlig sind – sich sehr gut für Salate eignen.

Zutatenliste

  • 200 g grüne Picardina-Linsen oder schwarze Belugalinsen

  • ½ Salatgurke

  • 1 rote Paprika

  • 10 Kirschtomaten halbiert
  • 3 Hände voll Pflücksalat 
  • Bund Petersilie

  • Feta (200 g)

  • 1 Granatapfel

  • 2 rote Pflaumen

    (Obst nach Wahl: gut eignen sich auch Pfirsich, Apfel, Orange oder Mango, bei größeren Früchten reicht einer)

Dressing:

  • 1 Tl Senf

  • 2 El Traubenessig

  • 4 El Öl (ich nehme meist Olivenöl)

  • 1 Tl Agavendicksaft 

  • Pfeffer und Salz

  • Saft einer halben Orange (es geht auch mit dem Saft einer halben Zitrone/Limone)

Für etwa 8 Personen als Beilage

Zubereitung

1

Linsen zubereiten:

Linsen in einem Haarsieb waschen und im kochenden Wasser 20 Minuten kochen. Noch kein Salz zugeben, da der Kochvorgang sonst länger dauert. Garprobe machen, die Linsen sollten leicht bissfest sein.  Anschließend die Linsen kalt abschrecken.

2

Gemüse, Salatblätter und Feta vorbereiten

Die halbe (ggf. geschälte) Salatgurke und eine Paprika würfeln. Die Tomaten halbieren.

Salatblätter waschen und trocknen. Das Bund Petersilie hacken.  

Den Feta würfeln.

Hier auf dem Foto habe ich eine Zitrone anstelle der Orange zugelegt. Die Orange war schon verschrumpelt und nicht mehr fotogen, der Saft war aber noch sehr lecker. 

3
  1. Obst schneiden. Orange auspressen

Wunschobst der Saison klein würfeln. In unserem Fall waren es zwei rote Pflaumen.

Orange auspressen. Achtung, ich gebe den Saft sofort über den Salat. (Kann aber auch später bei der Dressingzubereitung erfolgen)

 

4

Mit dem Granatapfel fertigwerden

Ich liebe Granatäpfel. Sie sind wunderschön, super lecker und auch noch gesund. Aber keiner soll mir sagen, dass es nicht ein Elend ist, die Kerne herauszubekommen, ohne Gefahr zu laufen, die Küche dabei zu ruinieren.

Aber es lohnt sich:

Granatapfel am besten im Waschbecken (oder wer kann draußen) zerkleinern.

Mir gelingt es trotz großer Vorsicht nie, dass nicht doch ein paar rote Spritzer durch die Gegend sausen und an der Wand landen (sofort abwischen). Den Tipp, den Granatapfel in einer Schale mit Wasser zu zerkleinern, mag ich persönlich nicht. Ich versuche, den Granatapfel einmal in der Mitte durchzuschneiden und dann vorsichtig die Kerne mit der Hand heraus zu lösen. Dabei nach Möglichkeit, nicht in die Kerne piksen, denn sonst droht ein Saft-Massaker.

5

Jetzt noch die Dressing

Den 1 Tl Senf mit dem Essig verrühren, dann mit dem Öl vermischen. Den Saft der Orange zugeben, wenn man es nicht bereits vorher gemacht hat. Mit dem Agavendicksaft und Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Linsensalat könnt ihr nach eurem Gusto abwandeln, je nachdem was ihr an frischem Gemüse und Obst mögt und da habt. Salatblätter sorgen für zusätzliche Frische. Möchtet ihr den Salat drei-vier Tage aufbewahren und dann erst essen, dann empfehle ich die Salatblätter wegzulassen und die Tomaten ganz zu lassen.

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